Im Zuge einer neuen Kampagne nimmt der japanische Technologiekonzern Fujitsu den Flughafen München in Beschlag, um seine Laptop-Serie Lifebook zu promoten. Neben einer Augmented-Reality-Anwendung, die live im Gebäude umgesetzt wurde, kommen unter anderem eine großflächige 3D-Bodenbeklebung sowie Sticker auf Sicherheitswannen und das Branding von Drehtüren zum Einsatz.
Im Wartebereich des Airports spielten sich an zwei Tagen im August merkwürdige Szenen ab: Flugreisende starrten ungläubig auf die Wand gegenüber, strichen mit den Händen durch die Luft oder fotografierten ins Leere. Der Grund: Auf der gegenüberliegenden Seite befand sich eine Leinwand, auf der die Wartenden sich selbst sehen konnten - und zwei in das Bild projizierte "Sicherheitsbeamte", die das Publikum vor allerlei virtuellen Gefahren wie herabstürzenden Pfeilern schützen. Das daraus entstandene Youtube-Video soll auf die Sicherheitsfeatures von Fujitsus neuem Tablet Stylistic Q550 hinweisen.
Ein weiterer Teil der Kampagne besteht aus einer 3D-Bodenbekebung sowie einer Sonderumsetzung mit "Parkour-Runner-Puppen" im München Airport Center. Ein Promotoren-Team macht auf die Bodenbeklebung aufmerksam und bietet Passagieren an, sich darauf fotografieren zu lassen. Denn auf Bildern wirkt diese Inszenierung ganz besonders: es scheint, als würde man sich am Rande eines futuristischen Abgrundes bewegen.
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