Die Jury des Airport Media Awards

Mai 2011

Thomas Koch

Inhaber und Geschäftsführer tk-one

weiter…

Juni 2011

Carsten Schmidt

Chief Officer Sports, Advertising Sales & Internet bei Sky

weiter…

Juli 2011

Andreas Jung

Vorstand FC Bayern München AG

weiter…

August 2011

Roman Passarge

Leiter Aquademie Hansgrohe

weiter…

September 2011

Dr. Jens Gutsche

Professor für ABWL, Hochschule Merseburg

weiter…

Oktober 2011

Matthias Wahl

Sprecher der Geschäftsführung der OMS Vermarktungs GmbH.

weiter…

LUTZ KUCKUCK

Geschäftsführer Radiozentrale

weiter…

Ralf Klein-Bölting

Direktor Strategie, Marketing und Werbung OTTO GmbH & Co KG

weiter…

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Capital bezeichnete Thomas Koch 1995 als „Profiliertesten Vordenker der deutschen Werbung“. Im Media Business ist Thomas Koch eine lebende Legende. Vierzehn Jahre verbrachte der Mediaplaner zunächst in namhaften Werbeagenturen, u.a. als Media-Chef bei GGK in Düsseldorf und Ted Bates Worldwide in Frankfurt. 1987 machte er sich mit „thomaskochmedia“ (tkm) in Düsseldorf selbständig. tkm wurde zur größten unabhängigen Mediaagentur Deutschlands. 2002 fusionierte Koch als CEO seine Agentur mit Starcom zu tkmStarcom und damit zur sechstgrößten Mediaagentur des Landes. 2007 stieg er dort aus und Anfang 2008 als Mitglied der Geschäftsleitung bei Crossmedia in Düsseldorf ein. Seit 2010 ist er Mitgründer von „Warum Wippt der Fuß?“, einem neuartigen, kreativen Denkpartner. Mit „Plural“ in Berlin unterstützt er zudem regierungsunabhängige Medien in Krisengebieten. Seit Januar 2011 berät er mit seiner Beratungsfirma „tk-one“ weiterhin Crossmedia, Unternehmen und Medienhäuser.

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Sie alle kennen die Situation: Sie stehen morgens verschlafen am Flughafen, in der Hand ein innerdeutsches Economy-Ticket, einen stressigen Tag vor sich, blicken zur Abflug-Anzeigentafel – und müssen feststellen, dass Ihr Flieger mal wieder Verspätung hat. Dabei schweift Ihr Blick über die Tafel und über die schönen Destinationen, die nach entspanntem Urlaub klingen: Palma, Agadir, Malle… Hach, wäre das jetzt schön!

Sie passieren den „Conversion Tunnel“ und hinter der Security ein „Interactive Citylight-Display“. Der Robinson Club fordert Sie auf, via iPhone-App Ihre ganz individuelle „Say-Goodbye-Grußbotschaft“ mit Selbstportrait auf das riesige „Say-Goodbye-Display“ hochzuladen oder einfach per Email an Freunde in aller Welt – oder noch besser, an die Kollegen ins Büro – zu versenden.

Hier passt einfach alles: Die Botschaft am richtigen Ort, dem Flughafen, wo alle Reiseträume und Reisen beginnen. Und das sogar in genau der richtigen Situation. Es ist ein verspielter Umgang mit den neuen Medien und digitalen Möglichkeiten, die sie uns heute bieten. Und die richtige Zielgruppe: Gut verdienende Familienväter (und -mütter!), die unentwegt mit ihren Smartphones beschäftigt sind - und viel lieber damit spielen, als schnöde Geschäftsanrufe am Flughafen entgegenzunehmen.

Ich küre Robinson zum Mai-Sieger, weil diese Idee modern, innovativ, interaktiv, digital und vernetzt ist. Weil sie einfach Spaß macht. Weil sie überzeugend auf die Werte der Marke Robinson einzahlt. Weil sie kein Vermögen kostet. Weil man sich wünscht, man wäre selbst auf diese Idee gekommen. Und weil sie daher zum Nachahmen einlädt.

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Carsten Schmidt (geboren 1963) übernahm zum 1. März 2006 das Vorstandsressort Sports & New Business (heute Sports, Advertising Sales & Internet). Er verantwortet die Redaktion und Produktion des Sportprogramms sowie den Sportrechteeinkauf. Darüber hinaus zählt der gesamte Onlinebereich, die Programmgeschäftsführung bei Sky Österreich sowie die Geschäftsführung der Sky Vermarktungstochter Premium Media Solutions zu seinem Aufgabengebiet. Seit 1999 war Schmidt bereits als Sportchef beim Münchener Entertainment-Unternehmen tätig. Zuvor verantwortete er als Geschäftsführer vier Jahre den Bereich Marketing und Television von WIGE Media, einem der führenden Sportmedien-Dienstleister in Deutschland und Europa. 

 

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Obwohl Promotoren natürlich grundsätzlich auch das Risiko der übertriebenen Ansprache oder gar „Störung“ – gerade wenn man in Eile ist - bergen können, ist diese Downside bei der Kampagne für den Edeka Frischemarkt rein optisch schon fast eliminiert. Die Besetzungen der Rollen wirken gelungen und nicht "hard selling". Den weiten Bogen um den Typus Handzettelverteiler oder Lead Generierer kann man sich hier getrost sparen. Vielmehr wird das Thema „Frische“ durch den wet-look nett übersetzt.

Die etwas andere "Anzeigetafel" hat einen schnell zu erfassenden, nicht ausgrenzenden Text und die Chance, im Vorbeigehen gelesen zu werden. Wenn man bisher um diesen EDEKA Markt am Hamburger Flughafen nicht wusste, so wird man ihn jetzt nicht vergessen. Erinnerungswirkung und Sympathie können als Pluspunkte verbucht werden. Insgesamt mit wenig Aufwand ein sympathischer Auftritt, der zeigt, dass nicht nur große Flächen oder komplizierte Interaktionen gefallen und wirken können.

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Die etwas andere "Anzeigetafel" hat einen schnell zu erfassenden, nicht ausgrenzenden Text und die Chance, im Vorbeigehen gelesen zu werden. Wenn man bisher um diesen EDEKA Markt am Hamburger Flughafen nicht wusste, so wird man ihn jetzt nicht vergessen. Erinnerungswirkung und Sympathie können als Pluspunkte verbucht werden. Insgesamt mit wenig Aufwand ein sympathischer Auftritt, der zeigt, dass nicht nur große Flächen oder komplizierte Interaktionen gefallen und wirken können.

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Andreas Jung kam 1996 zum FC Bayern. Vor seinem Engagement beim deutschen Rekordmeister war der studierte Sport-Wissenschaftler und Sport-Manager beim Bund Deutscher Radfahrer tätig, zuletzt als Geschäftsführer des Organisationskomitees der Rad-Weltmeisterschaften 1995. Andreas Jung, geboren am 23. November 1961, fing beim FC Bayern in der Sport-Werbe GmbH an, wurde danach Leiter der Abteilung Sponsoring und Events, 2002 Direktor und 2009 Prokurist.  Seit 1. Juli 2010 ist Jung als stellvertretender Vorstand zuständig für die Bereiche Sponsoring und Events, Markenführung, Neue Medien und IT, Merchandising und Lizenzen, Internationale Beziehungen sowie für Vermarktung und PR der Allianz Arena München. Andreas Jung ist zudem Sprecher des Arbeitskreises Sponsoring im Ligaverband DFL.

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Aus meiner Sicht ist der „Qube3“ ein spektakuläres, modernes und innovatives Motiv, welches allein durch seine Höhe von 9 Metern und den vollständig verspiegelten Kubus beeindruckt. Der Qube3 ist definitiv ein Eye-Catcher, der die Blicke der Passanten auf sich zieht.

Der Zentralbereich des Flughafens ist ein perfekter Ausstellungsort, da der Kubus optimal zum Umfeld des Flughafens passt und hier öffentlichkeitswirksam präsentiert werden kann. Der Flughafen suggeriert Modernität, Fortschritt und High-Tech. Dies sind Attribute, die man auch dem Q3 zuschreibt.

Der Qube3 verlangt viel Platz um wirken zu können. Dies ist im offen gestalteten, großzügigen Zentralbereich gegeben. Durch die verspiegelte Außenfläche integriert er sich perfekt in seine Umgebung. Passanten und Gebäude spiegeln sich in ihm wieder und verschmelzen miteinander.

Bereits der Name „Q3“ assoziiert eine Dreidimensionalität, die der Kubus aufgrund seiner Form aufnimmt und wiedergibt. Diese Wirkung wird durch den verspiegelten Innenraum verstärkt. Der Besuch des Innenraums ist ein einzigartiges Erlebnis für den Passanten und vermittelt einen hohen Designanspruch, der auch dem Q3 zugeschrieben wird.

Zusammenfassend ist der Qube3eine außergewöhnliche Inszenierung für den Q3, und somit mein Favorit im Rahmen des Airport Media Award 2011.

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Aus meiner Sicht ist der „Qube3“ ein spektakuläres, modernes und innovatives Motiv, welches allein durch seine Höhe von 9 Metern und den vollständig verspiegelten Kubus beeindruckt. Der Qube3 ist definitiv ein Eye-Catcher, der die Blicke der Passanten auf sich zieht.

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Der Zentralbereich des Flughafens ist ein perfekter Ausstellungsort, da der Kubus optimal zum Umfeld des Flughafens passt und hier öffentlichkeitswirksam präsentiert werden kann. Der Flughafen suggeriert Modernität, Fortschritt und High-Tech. Dies sind Attribute, die man auch dem Q3 zuschreibt.

Der Qube3 verlangt viel Platz um wirken zu können. Dies ist im offen gestalteten, großzügigen Zentralbereich gegeben. Durch die verspiegelte Außenfläche integriert er sich perfekt in seine Umgebung. Passanten und Gebäude spiegeln sich in ihm wieder und verschmelzen miteinander.

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Zusammenfassend ist der Qube3eine außergewöhnliche Inszenierung für den Q3, und somit mein Favorit im Rahmen des Airport Media Award 2011.

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Stationen

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  • Karriere
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Roman Passarge ist Leiter der Aquademie in Schiltach. Zwischen 2007 und 2011 war Passarge Vorstand der Hamburger Kunsthalle. Seine Berufskarriere begann der ausgebildete Klarinettist und Diplom-Volkswirt als Verwaltungsleiter des Eisenacher Bachhauses. 1998 wechselte er als Controller und kaufmännischer Leiter an das Mainfrankentheater in Würzburg. 2001 wurde er kaufmännischer Geschäftsführer des Vitra- Design-Museums in Weil am Rhein.

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„Sixt setzt mit dieser Kampagne mit viel Witz seine bewährte Grundidee am Düsseldorfer Flughafen fort. Das Überraschungsmoment des weltbekannten Pinocchio-Motivs macht die Kampagne besonders anschlussfähig für breite Kundenkreise und überträgt den hohen Sympathiewert dieser Figur auf spielerische Weise auf das Unternehmen Sixt. Das Originelle der Kampagne liegt in der Nutzung der vorhandenen Infrastruktur der Flughafens, die neu interpretiert wird. Die Kampagne trifft den potenziellen Kunden damit an einem Ort, an dem nicht unbedingt Werbung erwartet wird, mit einer Geschichte, die ihm vertraut ist und die aus sein Kindheit positiv besetzt ist. Der Erwartungsbruch durch den selbstironischen Witz des Unternehmens Sixt, das sich selbst als Lügner inszeniert, zeugt einmal wieder mehr von der internationalen Klasse der schon legendären Sixt-Kampagnen.“

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Prof. Dr. Jens Gutsche begann seine berufliche Laufbahn 1995 bei der Bertelsmann AG, um 1999 als Head of Marketing zur VIAG AG München zu wechseln. Von 2000 bis Ende 2003 war er für das weltweite Marketing der Lufthansa Passage verantwortlich, anschließend bis 2007 Zentralbereichsleiter Marketingstrategie und Markenmanagement bei der Deutschen Telekom AG. Seit 2005 ist er Professor für ABWL, Marketing und E-Commerce an der Hochschule Merseburg (FH). Zwischen 2008 und 2010 war er als CMO der Arcor AG&Co. KG und Direktor Customer Base Management Consumer für Vodafone in Deutschland tätig.

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Prof. Dr. Jens Gutsche begann seine berufliche Laufbahn 1995 bei der Bertelsmann AG, um 1999 als Head of Marketing zur VIAG AG München zu wechseln. Von 2000 bis Ende 2003 war er für das weltweite Marketing der Lufthansa Passage verantwortlich, anschließend bis 2007 Zentralbereichsleiter Marketingstrategie und Markenmanagement bei der Deutschen Telekom AG. Seit 2005 ist er Professor für ABWL, Marketing und E-Commerce an der Hochschule Merseburg (FH). Zwischen 2008 und 2010 war er als CMO der Arcor AG&Co. KG und Direktor Customer Base Management Consumer für Vodafone in Deutschland tätig.

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Was hat Priorität: Kreation oder Media? In dieser Frage werden sich Werber und Mediaplaner wohl ebenso wenig einig werden wie in der altbekannten Henne-Ei-Problematik. Das Ergebnis sind dann oft kreative Hingucker ohne nennenswerte Reichweite, oder effektive Planquadrat-Planung ohne originelle Akzente. Umso erfrischender, wenn Kreation und Media Hand in Hand und perfekt abgestimmt auftreten wie bei VW, meinem Favoriten für den Airport Media Award im Monat September. Eine solide Kampagne – keine kreative Eintagsfliege, die einen Glückstreffer landet, sondern in sich rund herum stimmig und mit vielen liebevollen Details von langer Hand geplant.

Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Der VW Up soll der neue Kleinwagen fürs Volk sein. Folgerichtig spricht die Kampagne ein breit gefächertes Publikum am Passagierstärksten Flughafen Frankfurt an, in der Stadt, wo besagter Kleinwagen zur IAA auch präsent ist. Dazu an einem Ort, der Mobilität versinnbildlicht wie kein anderer. Dass die Botschaft garantiert ins Bewusstsein vordringt und dort auch haften bleibt, dafür sorgt eine breite und differenzierte Range an Werbeträgern. Digitale Spots wecken an den Gepäckbändern Emotionen, Promotion Points ermöglichen den hautnahen „erfahrbaren“ Kontakt. Kreative Akzente setzen verhüllte Fahrzeuge, die Erlkönigen gleich entlang der Terminalauffahrt die Neugier wecken. Als I-Tüpfelchen dann die riesige interaktive Video-Leinwand: eine Downloadstation für den USB-Stick öffnet den Rückkanal zum Interessenten. Dass der abgebildete Kleinwagen bei diesem Kopiervorgang vom USB-Stick mit einem nicht zu überhörenden Sauggeräusch quasi "aufgesaugt" wird, macht den Download zu einem nahezu unwiderstehlichen Muss für alle, die den Vorgang beobachtet haben.

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Was hat Priorität: Kreation oder Media? In dieser Frage werden sich Werber und Mediaplaner wohl ebenso wenig einig werden wie in der altbekannten Henne-Ei-Problematik. Das Ergebnis sind dann oft kreative Hingucker ohne nennenswerte Reichweite, oder effektive Planquadrat-Planung ohne originelle Akzente. Umso erfrischender, wenn Kreation und Media Hand in Hand und perfekt abgestimmt auftreten wie bei VW, meinem Favoriten für den Airport Media Award im Monat September. Eine solide Kampagne – keine kreative Eintagsfliege, die einen Glückstreffer landet, sondern in sich rund herum stimmig und mit vielen liebevollen Details von langer Hand geplant.

Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Der VW Up soll der neue Kleinwagen fürs Volk sein. Folgerichtig spricht die Kampagne ein breit gefächertes Publikum am Passagierstärksten Flughafen Frankfurt an, in der Stadt, wo besagter Kleinwagen zur IAA auch präsent ist. Dazu an einem Ort, der Mobilität versinnbildlicht wie kein anderer. Dass die Botschaft garantiert ins Bewusstsein vordringt und dort auch haften bleibt, dafür sorgt eine breite und differenzierte Range an Werbeträgern. Digitale Spots wecken an den Gepäckbändern Emotionen, Promotion Points ermöglichen den hautnahen „erfahrbaren“ Kontakt. Kreative Akzente setzen verhüllte Fahrzeuge, die Erlkönigen gleich entlang der Terminalauffahrt die Neugier wecken. Als I-Tüpfelchen dann die riesige interaktive Video-Leinwand: eine Downloadstation für den USB-Stick öffnet den Rückkanal zum Interessenten. Dass der abgebildete Kleinwagen bei diesem Kopiervorgang vom USB-Stick mit einem nicht zu überhörenden Sauggeräusch quasi "aufgesaugt" wird, macht den Download zu einem nahezu unwiderstehlichen Muss für alle, die den Vorgang beobachtet haben.

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Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Der VW Up soll der neue Kleinwagen fürs Volk sein. Folgerichtig spricht die Kampagne ein breit gefächertes Publikum am Passagierstärksten Flughafen Frankfurt an, in der Stadt, wo besagter Kleinwagen zur IAA auch präsent ist. Dazu an einem Ort, der Mobilität versinnbildlicht wie kein anderer. Dass die Botschaft garantiert ins Bewusstsein vordringt und dort auch haften bleibt, dafür sorgt eine breite und differenzierte Range an Werbeträgern. Digitale Spots wecken an den Gepäckbändern Emotionen, Promotion Points ermöglichen den hautnahen „erfahrbaren“ Kontakt. Kreative Akzente setzen verhüllte Fahrzeuge, die Erlkönigen gleich entlang der Terminalauffahrt die Neugier wecken. Als I-Tüpfelchen dann die riesige interaktive Video-Leinwand: eine Downloadstation für den USB-Stick öffnet den Rückkanal zum Interessenten. Dass der abgebildete Kleinwagen bei diesem Kopiervorgang vom USB-Stick mit einem nicht zu überhörenden Sauggeräusch quasi "aufgesaugt" wird, macht den Download zu einem nahezu unwiderstehlichen Muss für alle, die den Vorgang beobachtet haben.

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Matthias Wahl ist seit Mai 2009 Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der OMS Vermarktungs GmbH & Co. KG. Vor seinem Wechsel zur OMS war er Managing Director von AdLINK Media Deutschland und net:dialogs. Zu den früheren Stationen von Matthias Wahl zählen die Tätigkeiten als Vorstandsmitglied bei der cash.life AG sowie zuvor als Geschäftsführer bei der Radio Marketing Service GmbH. Seine Ausbildung zum Diplom-Betriebswirt absolvierte der 52-Jährige an der European Business School in Oestrich-Winkel.

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Landesausstellung: Oh Gott, bildungsnah, statisch, zeitraubend! Müsste man eigentlich mal hin, aber es gibt ja so vieles, was gerade wichtiger ist und die spärliche Freizeit in Anspruch nimmt! Und die Kinder sind dafür auch nicht zu begeistern – eher schwierig zu vermitteln…

So oder so ähnlich wären die Gedanken bei vielen Passanten, wenn sie mit „Standard-Werbung“ für diesen Event konfrontiert würden: Aus dieser Kategorie fällt der vorgestellte Auftritt der Landesausstellung 2011 auf angenehmste Weise heraus! Technisch sehr aufwändig inszeniert, so dass sich dem Controller am Rande natürlich die Frage nach dem ROI auftut, aber im High-Tech-Umfeld des Wiener Flughafens als Laufband-Begleitung aufmerksamkeitsstark  und extrem kreativ umgesetzt. Der Auftritt stellt die Ausstellung lebendig und individuell erlebbar dar, eröffnet dem Betrachter Chancen, diese eventuell nach eigenem Gutdünken mitzugestalten. Damit werden selbst Ausstellungsmuffel überzeugend angelockt!

Das Laufband als sich langsam bewegende Betrachtungs- und Aktionsplattform gibt Zeit zum kurzen Innehalten und zur Interaktion, und damit zur aktiven Beschäftigung mit dem Thema der Kampagne. Die Aktivitäten der Bandnutzer wiederum machen Passanten außerhalb des Laufbandes aufmerksam, so dass von einer großen Anzahl von tatsächlichen Rezipienten auszugehen ist. Und was das Reporting betrifft: als Nebeneffekt können die tatsächlichen Kontaktzahlen, u.a. für den Controller, auch noch exakt gemessen werden.

Alles in allem, ein sperriges Thema ganz ausgezeichnet und nachhaltig im Werbemedium Plakat umgesetzt!

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Seine berufliche Laufbahn begann Lutz Kuckuck nach erfolgreich absolviertem Jura-Studium als Volontär bei der Verlagsgruppe Madsack in Hannover. Nach Stationen als Assistent der Geschäftsführung und der Stabsstelle „Neue Medien“ kam er zu radio ffn. Dort leitete er die Bereiche Marketing, Verkauf und Administration. Im Anschluss baute er die Funkkombi Nord auf und 1990 die RMS Radio Marketing Service in Hamburg. Hier war er bis 2003 als Geschäftsführer tätig, bevor er in die Geschäftsführung der Verlagsgruppe Madsack wechselte. Ab dem 1.6.2005 hieß es für ihn erneut, Aufbauarbeit zu leisten: als Geschäftsführer der Radiozentrale in Berlin.

Lutz Kuckuck ist aktueller Juror des Airport Media Awards für die November-Einreichungen.

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„Dat jeht disch gleich rubbeldikatz“: Wem das im Rheinland zu Ohren kommt, der sollte sich sputen. Denn zu hochdeutsch ist damit nichts anderes als „sehr schnell“ gemeint – oder eben „fix“, „ZackZack“ oder „hurtig“. TUIfly setzt in seiner Airport-Kampagne den eigenen Claim bzw. USP hervorragend in Szene:  Das superschnelle Flug-Reise-Portal bringt Urlauber ruckzuck in die Ferien. Und ab geht’s!

Für mich eine Punktlandung! Draufschauen und die Botschaft sofort verstehen. Das prägt sich ein. Und Missverständnisse sind ausgeschlossen. Eine sehr gute Umsetzung von  Botschaft und gewähltem Medium inklusive Standort. Dank ihrer Klarheit und der passenden Umsetzung gewann die TUIfly-Kampagne  am deutlichsten an Höhe – vor allem mit Blick auf Zielgruppe und Zielsetzung. Daher stand mein Votum ebenso „rubbeldikatz“ fest, auch wenn im Monat November deutlich ausgefallenere Motive eingereicht wurden.

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Für mich eine Punktlandung! Draufschauen und die Botschaft sofort verstehen. Das prägt sich ein. Und Missverständnisse sind ausgeschlossen. Eine sehr gute Umsetzung von  Botschaft und gewähltem Medium inklusive Standort. Dank ihrer Klarheit und der passenden Umsetzung gewann die TUIfly-Kampagne  am deutlichsten an Höhe – vor allem mit Blick auf Zielgruppe und Zielsetzung. Daher stand mein Votum ebenso „rubbeldikatz“ fest, auch wenn im Monat November deutlich ausgefallenere Motive eingereicht wurden.

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Ralf Klein-Bölting ist Direktor Strategie, Marketing und Werbung bei der OTTO GmbH & Co KG. Zuvor war der studierte Betriebswirt CEO der Unterhmensberatung Brand Guide Consultance.

Die Deutsche Bahn AG sowie die Tchibo-Frisch-Röst-Kaffee GmbH waren weitere wichtige berufliche Stationen. Für die Deutsche Bahn AG war Klein-Bölting zwischen 2004 und 2009 als Generalbevollmächtigter für Konzernmarketing und Kommunikation zuständig. Bei Tchibo war er Marketing Direktor für den nationalen und den internationalen Markt, die letzten 3 Jahre Vorstandsmitglied für die Sparte Food sowie das internationale Kaffeegeschäft.

Seine Karriere begann Klein-Bölting bei der Firma Effem (heute Masterfood) und zeichnete zuletzt als Marketing-Manager für die Marke Whiskas verantwortlich.

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Ralf Klein-Bölting ist Direktor Strategie, Marketing und Werbung bei der OTTO GmbH & Co KG. Zuvor war der studierte Betriebswirt CEO der Unterhmensberatung Brand Guide Consultance.

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